12 Tage in Portugal

Lissabon, Baleal, Ericeira

Hey Leute,

Ich will euch in diesem Post ein bisschen über meinen Surftrip nach Portugal erzählen und hoffe ihr bekommt auch Lust auf einen Trip dahin 🙂

Als ich letzte Woche in Lissabon angekommen bin, wusste ich nicht was mich erwarten wird von meiner spontanen Reise. Geplant war erstmal nur, dass ich nach der Landung den Bus ins eine Stunde entfernte Peniche (Nähe dem kleinen Surferort Baleal) nehme.

Meine Freundin Nina und ich waren beide leider zu verpeilt um den Busplan richtig zu lesen und so stand ich dann an der Busstation in Campo Grande um Mitternacht mit meinem Rucksack und wusste nicht wohin mit mir. Zum Glück konnte ich dann die Nacht bei einer Freundin von Nina und mir, die wir auf Teneriffa kennengelernt haben, auf der Couch verbringen.

Unsere Freundin Vale, die mich an diesem Abend liebevoll aufgenommen hat, hat mir dann am nächsten Tag Lissabon gezeigt. Wir sind einfach herum gelaufen und wirklich jede Straße ist besonders dort und wie aus einem Film. Die Häuser sind alt und bunt und die Stadt hat so einen tollen Flair. Die richtigen Worte finde ich nicht um es zu beschreiben, aber in den Bildern die folgen, sieht man hoffentlich was ich meine.

Ich habe nur einen Tag in Lissabon verbracht, deswegen kann ich nur sagen: die Altstadt “Bairro Alto“ ist sehenswert und hat mir am meisten gefallen mit seinen bunten Häuserzeilen, den kleinen verwinkelten Straßen, süßen Cafés und Pastelerias. Abends kann man dort auch sehr gut feiern gehen in den vielen Bars. Nah am Fluss von Lissabon bei der Praca do Comércio ist es auch sehr schön, aber viel touristischer.

So schön die Stadt auch ist, ich konnte es nach 2 Monaten ohne Surfen kaum erwarten in das kleine Surfer-örtchen Baleal zu kommen.

Baleal

Der Massentourismus hat Baleal komplett verschont. Im kleine Ort neben Peniche gibt es ein paar kleine Hostels, Apartments und Bars. Meine Freundin Nina arbeitet momentan im “Baleal Guesthouse“- Surf & Friends  und dort habe ich dann 10 Tage verbracht. Es ist sehr zentral, neben dem einzigen Supermarkt, bei dem es jeden Tag von 17 bis 19 Uhr die Happy Hour gibt: Bier für 45 Cent (sehr empfehlenswert). Das Guesthouse ist auch nur 2 Minuten vom Strand entfernt und eine mega schöne, coole und preiswerte Unterkunft (15 Euro die Nacht in der Nebensaison).

Der Strand in Baleal ist so unberührt mit seinen wilden Klippen und dem klarem Wasser. Nina und ich finden, dass es einer der schönsten Strände ist an denen wir je waren. Es ist einfach Natur pur und ein magischer Ort für uns. Abends haben wir Yoga am Strand gemacht und es ist einfach der perfekte Ort um zur Ruhe zu kommen und der Natur nahe zu sein.

Baleal ist perfekt für Surf-Anfänger und es gibt viele Surfschulen. Ich kann euch die Surfschule “Dropsurfcenter“ empfehlen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist super, die Leute sind nett und Yoga-Stunden gibt es auch.

Bei manchen Strand-Abschnitten gibt es ein paar Steine im Wasser, da muss man ein bisschen aufpassen, aber bei Flut muss man sich keine Sorgen machen. Die Welle dort heißt “Lagide“ und die Gegend um Baleal und Peniche ist sehr wellenkonsistent. Die Surfsaison in Portugal ist eigentlich im September, aber trotz der ersten Tage an denen es ziemlich klein war, hatte ich ein paar tolle Surf Sessions. Die Welle funktioniert am besten zwei bis drei Stunden vor der Flut und ist schön langläufig. Es ist für jedes Level was dabei an dem langen Strand Abschnitt.

Nach einer guten Woche in Baleal in denen wir viel gesurft, Yoga gemacht, vegetarisch gekocht und gefeiert haben, war mein Aufenthalt schon fast vorbei. Bezüglich Feiern kann ich sagen, dass es in den beiden Strandbars “Bar da Praia“ und “Danau“ richtig nice ist und mindestens eine Hip Hop und RnB spielt und die andere Bar Techno. Die Rooftopbar “Surfers Lodge“ ist eine tolle location für einen Drink und es gibt zwei mal die Woche Live Musik. Auf dem Weg zurück nach Lissabon zum Flughafen liegt der schöne Ort Ericeira in dem wir eine Nacht im Airbnb verbracht haben.

Ericeira

Leider waren wir ziemlich verkatert als wir in Ericeira angekommen sind, deswegen haben wir den Tag verschlafen und sind dann Abends in die Stadt zum Essen und für ein paar Drinks. Also kann ich für Ericeira das Restaurant “O Gafanhoto“ empfehlen. Es ist ein bisschen ab vom Schuss, aber preiswerter als die anderen und der “Bacalhau“ (der portugiesische Fisch ) ist richtig lecker. Dann sind wir in die Bar “Adega“  für ein paar Drinks und da geht so ziemlich jeder aus der Surferwelt in Ericeira hin, wurde mir gesagt und “um imperial“ ( ein kleines Bier) kostet dort 1,50€.

Ein Surftrip nach Portugal lohnt sich auf jeden Fall, denn die wilde Küste, die coole Surferszene und die vielen Surfspots können jeden glücklich machen. Wenn ihr auch so ein Natur-Mensch seid wie ich, geht auf jeden Fall nach Baleal, ihr werdet euch in den Ort verlieben. Die Flüge von Deutschland sind auch ziemlich preiswert und in Hostels lässt es sich günstig leben. Mein Budget für die Reise lag für 12 Tage bei um die 400€ mit Flügen. Natürlich hat man keinerlei Luxus, aber wenn die Wellen gut sind und die Leute cool sind, was will man da mehr?

Muito obrigada por ler (Danke fürs Lesen) und jetzt kommen die Bilder:

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Bairro Alto

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Surfers Lodge
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Surfers Lodge live music

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surf surf surf

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magical Baleal
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chilling after surf

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Nina♥

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Andi♥

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bar hopping in Ericeira